Hast du schon einmal von FloatFit? Wir von Womanly noch nie, bis wir es selbst im Schwimmbad Hoornse Vaart in Alkmaar ausprobierten. Und wir müssen sagen: Das wurde ein großer Erfolg und machte definitiv Lust auf mehr. Bei diesem intensiven Ganzkörper-Workout arbeitet man an einer guten Kondition im Schwimmbad. Und dabei ist nichts zu verrückt! Wundern Sie sich also nicht, wenn der Instruktor Sie bittet, Hampelmänner auf dem AquaBase-Brett zu machen. Denn selbst das ist nach ein wenig Übung auf dem Wasser möglich.
Laufen, Fitness und Boxen kennen wir inzwischen so ziemlich. Es schien uns lustig, mal eine völlig andere Sportart auszuüben. Nach einigem Suchen landeten wir bei FloatFit. In den Niederlanden noch ein ziemlich neuer Trend auf dem Gebiet des Aquafitness. Wir wagten den Sprung ins Sportkomplex de Hoorsne Vaart in Alkmaar. Die Vorfreude begann schon davor auf dem Trockenen, als ich (Chefredakteurin von Womanly) einigen Freundinnen ein paar Fotos von dieser tollen Sportart schickte. ‘Wie witzig” und ”hahaha, was ist das denn?” waren einige Reaktionen.
Das waren meine Gedanken im ersten Moment auch, denn ich hatte keine Ahnung, was wir erwarten konnten. Beim Einpacken zweifelte ich noch, ob ich ein Handtuch brauchen würde. Gott sei Dank machte sich mein Freund über dieses Zögern lustig, denn eins ist sicher: Das nasse Schwimmbad wird dir beim ersten Mal definitiv entgegenkommen. Es ist eine Frage des Stehens und Auffallens. Mit einem Hemd, einer Trainingshose und Hausschuhen betrat ich in meiner aller sportlichsten Laune das Schwimmbad, das sich wie eine gut geheizte Sauna anfühlte. Glücklicherweise legt sich dieses Gefühl, wenn man im Wasser ist.
FloatFit ist ein hochintensives Intervalltraining, bei dem man Übungen auf einer Aquabase macht. Dies ist eine schwimmende, mit Luft gefüllte Matte im Wasser. Man befestigt sie vorne und hinten mit kleinen Ringen an zwei Seilen, die im Schwimmbad liegen. So ist das Brett absolut stabil, um darauf zu stehen. Diese brillante Aquabase wurde entworfen von Aquaphysical. In der Mitte des Brettes befindet sich ein kleines Symbol, damit du genau weißt, wo du für dein Gleichgewicht stehen musst.
Übrigens ist dieser Trend nicht aus dem fernen Amerika herüberschwappt, sondern kommt ganz nah aus Großbritannien. Dort macht man diesen Wassersport schon eine Weile. In den Niederlanden wird es statt FloatFit auch Aquafloat genannt. Wenn die Aquabase im Wasser liegt, ist es die Kunst, mit dem ganzen Gewicht darauf zu klettern. Das ist eine ziemliche Arbeit, aber es wird Ihnen immer besser von der Hand gehen. Wir fingen gleich schön aktiv mit einem vollen Schwimmbad und einem enthusiastischen Lehrer in der Hoornse Vaart in Alkmaar an.
Kniebeugen, Ausfallschritte und Hampelmänner kommen alle während des sportlichen halben Stündchens vor. ‘Aber dreißig Minuten’, höre ich dich denken! Das klingt kurz, aber danach bist du völlig geschafft und möchtest am liebsten mit deinem faulen Hintern im nächstgelegenen Whirlpool liegen. Denn intensiv ist es auf dem Wasser ganz gewiss. Die Kunst besteht darin, das Balance zu halten, und das ist am Anfang noch eine ziemliche Suche. Wir fingen mit fröhlicher Musik an, die im Text angab, wann du nach unten musstest (Kniebeugen) und mit deinem Körper nach oben. Das gelang mir im Wasser noch ziemlich gut.
Nach ein paar Übungen weiß man immer besser, wie man sich halten muss. Der Teil, in dem alle hin und her ‘schüttelten’, war für mich als Anfänger noch weniger geeignet. Während sich alle fröhlich von einer Seite zur anderen bewegten, lag ich etwas weniger gemütlich im Wasser und strampelte, um danach wieder auf das Brett zu klettern. Trotzdem fiel es mir für das erste Mal ziemlich leicht. Es war vor allem mega gemütlich in so einem Schwimmbad mit fröhlicher Musik und einem guten Workout. Das merkt man dann auch am nächsten Tag am Muskelkater.
Kannst du schwimmen? Dann ist das eigentlich schon die Antwort auf obige Frage. Jeder von Jung bis Alt kann daran teilnehmen. Auch wenn uns wohl auffiel, dass sich vor allem viel weibliche Schönheit auf dem Brett befand. Aber auch die männlichen Muskelpakete können hier bestens trainiert werden. Ein großer Vorteil von FloatFot ist, dass es keinen Druck auf deine Gelenke und Knochen gibt und dies lästige Komplikationen verhindert.
Im Gegensatz zu ‘gewöhnlichen Gruppenkursen’ dauert eine FloatFit-Sitzung nur eine halbe Stunde. Dennoch verbrennst du damit mehr als 300 Kalorien. Darüber hinaus verbesserst du auch sofort deinen Gleichgewichtssinn. Eine Win-Win-Situation also. Im Schwimmbad Hoornse Vaart kannst du übrigens seit Oktober auch zwei brandneue Aquafitnesskurse besuchen: Aquaboxen und Wassersprung.

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