Gemeinsam mit dem kleinen Sef ins Wasser

Veröffentlicht am: 28. Januar 2026

Die Tasche, die Handtücher und eine erste Badehose

Ich weiß noch, wie ich an jenem Morgen die Tasche packte und kurz überprüfte, ob ich alles hatte: zwei Handtücher, einen zusätzlichen Strampler, eine Schwimmwindel, einen Schnuller. Und seine Badehose, die er an diesem Tag zum ersten Mal anhaben würde. Blau mit weißen Streifen. Eltern-Kind-Schwimmen klingt entspannt, aber mit einem vier Monate alten Baby fühlt sich selbst so etwas Einfaches wie ein kleines Unternehmen an. Mit Sef auf dem Arm ging ich in das Schwimmbad Hoornse Vaart in Alkmaar hinein. Nicht zum ersten Mal, denn mit unserem ältesten Sohn Moos (jetzt 1 Jahr und 9 Monate alt) habe ich das auch gemacht. Das gab Vertrauen, auch wenn es sich mit jedem Baby wieder anders anfühlt.

“Ich will rein!”

Am Lehrbecken legte ich Sef auf die Wickelauflage. Neben uns plätscherte das Wasser ruhig und er schaute während der ganzen Zeit mit einem Lächeln darauf, als ob er ganz deutlich dachte: Ich will hinein. Seine Beine bewegten sich enthusiastisch auf und ab und ich musste über seine Ungeduld lachen. Noch bevor wir im Wasser waren, war er schon ganz darin.

Die Atmosphäre im Schwimmbad war angenehm ruhig. Kein Gedränge, keine hallenden Stimmen, sondern Eltern mit großen Taschen, nassen Handtüchern über dem Arm und Babys, die alle auf ihre eigene Weise wach oder schläfrig waren. Wenig später sahen wir auch Jula, eine dreieinhalb Monate alte Freundin, die an diesem Morgen ebenfalls an der Stunde teilnahm. Das machte es besonders schön, gemeinsam ins Wasser zu gehen.

Lachen vom ersten Moment an

Als wir erst einmal im Wasser waren, war es sofort klar: Sef fand es super toll! Sobald er das warme Wasser spürte, fing er an laut zu lachen. Nicht vorsichtig oder abtastend, sondern aus vollem Hals. Sein ganzer kleiner Körper machte mit, während seine Arme fröhlich durch das Wasser gingen. Die Geräusche, die Stimmen und die Bewegung schienen ihn nur noch neugieriger zu machen. Er sah sich um, schaute mich an und fing wieder an zu lachen.

Singen, Spiele und Baby-Tempo

Die Stunde wurde von Sylvia gegeben, und ihre ruhige Art der Begleitung machte einen großen Unterschied. Sie nahm sich die Zeit zu erklären, wie man sein Baby hält und warum bestimmte Bewegungen angenehm sind. Wir sangen Lieder, machten kleine Spiele und spielten mit schönen Requisiten im Wasser. Alles im Babytempo, ohne Eile. Sef fand es großartig und verfolgte alles aufmerksam. Ich musste ihn zu nichts ermuntern, er machte von alleine mit.

Was mich wieder berührte, war, wie bewusst sich dieser Moment anfühlte. Kein Telefon, keine Ablenkung, nur Sef und ich im Wasser. Seine nassen Händchen um meine Finger, sein Köpfchen an mich gedrückt. Ich erkannte jenes Gefühl von früher mit Moos. Das Eltern- und Babyschwimmen es geht nicht nur darum, sich an Wasser zu gewöhnen, sondern vor allem darum, zusammen zu sein und gemeinsam zu entdecken.

Ein Ort, an dem du dich sicher fühlst

Die Atmosphäre beim Eltern- und Babyeschwimmen im Schwimmbad Hoornse Vaart fühlte sich sicher, ruhig und übersichtlich an. Klein und warm, genau das, was man sich mit einem jungen Baby erhofft. Und schön zu wissen, dass man hier auch weitermachen kann, denn ab 1 Jahr können Kinder mitmachen bei Eltern-Kind-Schwimmen.

Müde, satt und schon Pläne für das nächste Mal

Auf dem Rückweg schlief Sef innerhalb von fünf Minuten im Auto. Übermüdet, wohlig warm und offensichtlich zufrieden. Ich eigentlich auch. Mit nassem Haar, leichtem Muskelkater in den Armen und diesem schönen Gefühl, dass man etwas Besonderes zusammen erlebt hat. Das sind solche Momente, die im Gedächtnis bleiben, gerade weil sie so einfach und echt sind. Und ehrlich ist ehrlich: Wir werden bald wieder gehen!

Liebe Grüße,
Lisa