Spalte 1: Wieder im Rhythmus, aber lassen Sie das Schwimmen nicht los – Schwimbotschafter Alkmaar Max Delissen

Veröffentlicht am: 17. September 2026

Der Wecker klingelt wieder früh, die Brotdosen stehen auf der Anrichte und die Taschen liegen bereit im Flur. Die Sommerferien sind inzwischen schon wieder eine Weile vorbei. Für viele Familien bedeutet der September vor allem: zurück in den Rhythmus. Schule, Arbeit, Fußball, Schwimmverein, Hockey, Musikunterricht und alles, was dazwischen noch in den Kalender passen muss. Und irgendwo zwischen all diesen festen Momenten verschwindet etwas, das im Sommer oft ganz selbstverständlich war: Schwimmen.

Vom Urlaubsgefühl zur Wochenplanung

Im Sommer muss man niemandem erklären, warum Wasser Spaß macht. Kinder springen in den Pool, suchen Abkühlung in einem See oder stehen im Urlaub schon mit ihrer Badehose bereit, bevor das Frühstück fertig ist. Erwachsene springen bei warmem Wetter ebenfalls leichter ins Wasser.

Aber sobald das gewöhnliche Leben wieder beginnt, bekommt das Schwimmen manchmal einen anderen Platz. Dann wird es schnell etwas von Schwimmunterricht, Urlaub oder einem gelegentlichen Besuch im Schwimmbad. Das finde ich eigentlich schade.

Mein Name ist Max Delissen und ich bin Schwimmbotschafter von Alkmaar. Schwimmen und der Schwimmsport spielen schon seit mehr als 50 Jahren eine große Rolle in meinem Leben. In den kommenden Kolumnen möchte ich gerne zeigen, warum Wasser mich weiterhin fasziniert. Nicht nur aus der Perspektive des Sports, sondern auch aus der von Gesundheit, Spaß, Sicherheit und allem, was man im Wasser lernen kann. Denn Schwimmen hört nicht auf, wenn man ein Abzeichen gemacht hat.

Eine Fähigkeit, die man weiterhin ausführen und nutzen muss

Wir finden es ganz normal, dass ein Kind nach dem Erhalten eines Schwimmabzeichens seltener ins Schwimmbad geht. Logisch auch. Aber Schwimmen ist genau wie Radfahren, Laufen oder einen Ball fangen: je öfter du es machst, desto einfacher und vertrauter bleibt es.

Ein Diplom zeigt, dass man zum Zeitpunkt des Absチwimmens bestimmte Fähiqkeiten beherrscht. Danach beginnt eigentlich der wich-tiqste Teil: im Wasser in Bewegung zu bleiben.

Das muss nun wirklich nicht immer ernst oder leistungsorientiert sein. Spielen, tauchen, Wettkämpfe machen, von der Rutsche gleiten, unter Wasser schwimmen oder einfach ein paar Bahnen ziehen: Es zählt alles mit.

Gerade dadurch, dass man verschiedene Dinge weiterhin tut, lernt man seinen Körper im Wasser besser kennen. Man wird stärker, geschickter und sicherer. Und das Schöne ist, dass man dabei oft nicht einmal merkt, dass man übt.

Schwimmen darf auch einfach Spaß machen

Vielleicht ist das genau etwas, das wir manchmal vergessen. Wir sprechen beim Schwimmen oft über Diplome, Schwimmsicherheit und Technik. All das ist wichtig, aber Freude ist mindestens genauso wichtig, um dafür zu sorgen, dass jemand weiterhin schwimmt.

Bei Alkmaar Sport versuchen wir deshalb auch, breiter auf die Bewegung im Wasser zu schauen. Im Schwimmbad Hoornse Vaart und im Schwimmbad De Hout sieht man täglich, wie unterschiedlich Menschen schwimmen. Der eine kommt, um sportlich Bahnen zu ziehen, der andere, um sich zu entspannen, und Kinder wollen vor allem entdecken, was im und unter Wasser alles möglich ist.

Schwimmen ist cool!

Auch bei Swim is cool, dem Schulprogramm von Alkmaar Sport für Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis einschließlich 8, geht es nicht nur darum, ordentlich von der einen zur anderen Seite zu schwimmen. Kinder lernen im Schwimmbad Hoornse Vaart verschiedene Arten der Fortbewegung, das Zusammenarbeiten und das Herausfordern ihrer selbst im Wasser kennen.

Das finde ich wichtig. Denn wer Freude am Schwimmen behält, wird es wahrscheinlich auch länger tun.

Wenn Schwimmen Lust auf mehr macht

Und manchmal bleibt es nicht beim Freizeitschwimmen. Wenn dich das Schwimmen erst richtig gepackt hat, gibt es auch den Schwimmsport. In Alkmaar kannst du dafür zum Schwimmverein DAW gehen. Dort kannst du in verschiedenen Altersgruppen das Wettkampfschwimmen, Wasserball und Synchronschwimmen kennenlernen. Drei sehr unterschiedliche Sportarten, aber alle mit demselben Ausgangspunkt: Spaß im Wasser und sich selbst weiterzuentwickeln.

Ein Platz im gewohnten Rhythmus

Da der Urlaub nun wirklich hinter uns liegt, planen wir unsere Wochen wieder voll. Vielleicht ist gerade jetzt ein guter Zeitpunkt, nicht nur zu schauen, wann das Training oder der Musikunterricht beginnt, sondern auch darauf, wie oft wir eigentlich noch ins Wasser kommen.

Das muss nicht jede Woche dreimal sein. Es geht vor allem darum, dass Schwimmen nicht langsam verschwindet, sobald die Schwimmabzeichen da sind oder die Koffer wieder auf dem Dachboden stehen.

Der Sommer mag zwar vorbei sein, aber das Vergnügen des Schwimmens muss nicht mit den Urlaubssachen weggelegt werden.

Schwimmen macht Spaß!

Mit spritzigen Grüßen,
Schwimmbotschafter Alkmaar
Max Delissen

Freischwimmen XL Schwimmen ist cool